Das was wir als Buddhismus bezeichnen nennt sich dhamma-vinaya. Die Lehre des Erhabenen Buddha gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil ist der vinaya, was ich als Mönchskodex übersetze. Er besteht nicht nur aus den 227 Regeln der pātimokkha, die aber Bestandteil der vinaya sind. Darin wurden auch weitere Regeln festgehalten und die Übungen, die wir Mönche ausführen. Mit dhamma sind die Lehrreden des Erhabenen Buddhas angesprochen.

Um ein erster Einblick in den dhamma-vinaya, die Lehre des Erhabenen Buddha zu bekommen, habe ich Theorie und Praxis getrennt. Das scheint mir der bessere Weg zu sein, als beides zu vermischen. 

Dhamma-vinaya gelten als untrennbares Paar und ergeben zusammen, die Lehre des Erhabenen Buddha, die uns zur vollkommenen Befreiung führt. Der Weg dahin ist lang, hart und fordert uns so, dass er oft als übermenschlich bezeichnet wird. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es nichts härteres gibt, als diesen steinigen Weg zu gehen, denn wir kämpfen gegen uns selbst, gegen unser übersteigertes Ego an. Der Lohn unserer Arbeit ist dann aber auch etwas, was millionenfach über dem liegt, was wir uns im weltlichen Leben erträumen und erarbeiten. Den dhamma-vinaya würde ich nicht gegen alles Geld der Welt eintauschen.

In der Theorie schauen wir uns die Grundlagen und die einzelnen Bestandteile der Lehre an. In der Praxis werden konkrete Übungen des Alltages und der Meditation erläutert. Unter dem Link Audio/Video findest Du meine Erklärungen und Inspirationen, die bis jetzt veröffentlicht wurden.